Über Pagespeed Optimierung

Der Weg zu besseren Google Page Speed Test-Ergebnissen

Die Website Ladezeit (Google-Sprech: Page-Speed) ist wichtig für eine positive Nutzererfahrung. Diese wiederum führt zu niedrigen Bounce-Rates (=Absprungraten) & besserer Interaktion, was für Google wiederum einen Rankingfaktor darstellt.

Sie sollten daher für eine möglichst schnelle Ladezeit Ihrer Webseite sorgen, damit sowohl Ihre Besucher, als auch Google zufrieden sind. Welche Möglichkeiten sich hierzu bieten, erläutert dieser kurze Artikel.

Pagespeed Optimierung

Zu wenig Pagespeed verstimmt die Gemüter

Wie messe ich den Page-Speed?

Der Page Speed Test von Google

Google stellt hierzu ein Tool zur Verfügung. Mit dem Page-Speed Tool kann jede Unterseite Ihrer Webseite analysiert werden. Nach jedem Test spuckt Google außerdem Ratschläge zur Optimierung der Ladezeiten aus. Ein Teil dieser Hinweise ist zielführend, manches ist auch fragwürdig.

Z.B. ist es egal, wie stark man die Bilder auf seiner Webseite komprimiert – Google sieht hier immer Verbesserungs-Potential. Oft sieht man auch Ratschläge wie „Komprimieren Sie Bild XY, um 110 Byte (47%) einzusparen.

Alles, was sich nicht im Kilobyte-Bereich bewegt, kann man jedoch getrost vergessen. Die Optimierung weniger Bytes ist auf KMU Webseiten nicht spürbar und schlägt sich auch nicht in besseren Page-Speed Werten nieder.

Am schnellsten lässt sich der Pagespeed mit dem Tool von Google testen

Am einfachsten lässt sich der Pagespeed mit dem Tool von Google testen

Der Page Speed Test von Yahoo – „YSlow“

Auch Yahoo bietet ein eigenes Tool zum Testen des Page Speed an. Dieses muss allerdings im Browser installiert werden und funktioniert als Add-on zum berühmten FireBug für Firefox. Zum schnellen Pagespeed testen zwischendurch ist das Tool von Google einfacher zu handhaben. Detailliertere Ergebnisse liefert jedoch YSlow.

Wie optimiere ich den Pagespeed meiner Website?

Page-Speed optimieren: Server-Antwortzeit

Die Antwortzeit Ihres Webhosts lässt sich leider nur bedingt beeinflussen. Sie ist abhängig vom Serverstandort und Ihrem gebuchten Serverpaket/Leistungspaket, sowie z.B. von der Datenbankstruktur. Die Antwortzeit wird bei Pagespeed Tests meist nur bemängelt, wenn diese über 200ms liegt. Bei länger anhaltenden Ladeverzögerungen, sollte man einen Wechsel des Hosting-Anbieters in Betracht ziehen. Die meisten bekannteren deutschen Webhosts sind jedoch recht erfolgreich dabei, entsprechend gute Antwortzeiten zu gewährleisten.

Detailierte Ergebnisse liefert YSlow von Yahoo

Detailierte Ergebnisse liefert YSlow von Yahoo

Pagespeed optimieren: HTTPS verwenden

Google selbst macht es vor: das neuere HTTPS Protokoll als Übertragungsstandard, ist deutlich schneller als HTTP. Auch die ersten Google Partnerfirmen, wie z.B. gutefrage.net und viele Firmenwebsites gehen bereits diesen Schritt. Gerade Online-Shops gewährleisten durch HTTPS nicht nur schnelle Ladezeiten sondern auch die Datensicherheit.

Gzip Komprimierung

Die Gzip Komprimierung bietet einen guten Kompressionsgrad und sorgt serverseitig dafür, dass die Daten vor dem Versenden komprimiert werden. Dies sorgt für eine Reduktion des Datenvolumens und verkürzt somit den Ladeprozess.

Nicht alle deutschen Webhosts unterstützen Gzip-Komprimierung. Eine einfache Google Suche ala „Gzip + Name des Webhosts“ beantwortet meist schon die Frage der Unterstützung. Gzip wird bei Apache Servern in der Datei .htaccess aktiviert und ist dann sofort verfügbar. Ob Ihre Website bereits mit Gzip komprimiert wird, können Sie mit dem Tool Gzip Test prüfen.

HTTPS - der schnellere & sicherere Standard

HTTPS – der schnellere & sicherere Standard

Pagespeed optimieren: CSS & JavaScript zusammenfassen

Je mehr verschiedene Dateien Ihre Webseite benötigt, umso mehr Serveranfragen müssen zum Laden der Seite verarbeitet werden. In Verbindung mit einer schlechten Server-Antwortzeit, kann dies zu extrem langen Ladezeiten führen.

Allein, wenn die durchschnittliche Ladezeit 500ms pro Request beträgt, kann sich dies schon bei 10 bis 15 Requests bemerkbar machen.

Die Devise lautet deshalb, so viele Dateien wie möglich zu einer Datei zusammenzufassen. Dies beginnt z.B. beim Laden mehrerer CSS Stylesheets. Diese können von der Internetagentur (hier in Stuttgart) z.B. nach Abschluss des Webdesigns zu einer einzigen CSS Datei zusammengefasst werden.

Um die Daten anschließend zu komprimieren, gibt es verschiedene Tools. Das selbe lässt sich mit JavaScript Dateien anstellen.

Pagespeed optimieren: Bilder in Sprites zusammenfassen.

Wenn Ihre Website eine größere Menge an wiederkehrenden Bildern verwendet, lassen diese sich zu einem einzelnen, großen Bild zusammenfassen. Sobald das Bild geladen wurde, muss es mittels CSS wieder „zerpflückt“ und richtig ausgegeben werden.

Wenn eine entsprechende Anzahl an Bildern verwendet wird, kann dies die Ladezeiten Ihrer Webseite erheblich beschleunigen.

Pagespeed optimieren durch asynchrone Scripts

Wenn JavaScript bereits im Kopfbereich der Webseite geladen wird, verzögert dies die Ladezeit aller nachfolgenden Elemente. Es sollte daher gängige Praxis sein, JavaScript Dateien erst am Ende der Seite zu laden. Auch das Attribut „async“ beim Laden von Script Dateien kann diesen Zweck erfüllen.

Mehr Pagespeed: Google Maps asynchron laden

Besonders etwas ältere Google Maps Plugins für WordPress oder auch Contao Plugins für Google Maps, laden die Karte stets synchron mit dem Rest der Seite. Das führt zu Ladeverzögerungen, da die gesamte Map erst vom Google Server angefragt, generiert und versendet werden muss. Besser ist es, eine Google Map z.B. erst nach dem Pageload zu generieren (z.B. durch das window.onload Event).

Die Ladezeiten von Google Maps können den Pagespeed deutlich verlangsamen

Die Ladezeiten von Google Maps können den Pagespeed deutlich verlangsamen

Pagespeed durch besseren WordPress Host optimieren

Einer der größten Hebel für mehr Pargespeed auf Ihrer WordPress Website ist Ihr Hosting-Anbieter. Das Stichwort Varnish Cashing ist in diesem Zusammenhang besonders interessant. Die meisten deutschen Webhosts bieten dieses Feature leider nicht an. Die einzigen Anbieter hierfür sind Mittwald und Savvi. Letzterer sitzt zwar in den Niederlanden, bietet jedoch exzellenten deutschen Support an. Zudem kann man die Verbesserung der Pagespeed Werte durch Savvi im Voraus testen lassen. Hierzu bietet der Support die Möglichkeit, die eigene WP Installation zu klonen und auf deren Server zu testen.

Pagespeed in WordPress optimieren

WordPress Websites sind oft mit Plugins und Stylesheets überladen. Deshalb neigen sie zu langen Ladezeiten. Wie man die Ladezeit, bzw. den Pagespeed einer WordPress Seite optimiert, lässt sich pauschal nicht formulieren. Jedes WordPress Theme, bzw. jedes Plugin kann seine eigenen Schwachstellen haben. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, wie z.B. das WP Rocket Plugin oder einige Caching Plugins, die Pauschallösungen bieten, um Ladezeiten zu optimieren. Plugins wie z.B. WP Rocket bieten außerdem spezielle Einstellungsmöglichkeiten für die mobile Anzeige einer Website. Speziell User, die keine Highspeed Verbindung mit Ihrem Handy aufbauen können oder vom WLAN aus agieren, hat dies positive Effekte. Das Caching sorgt dafür, dass zentrale Daten wie z.B. Stylesheets nur einmal geladen werden müssen und dann auch beim Ansehen von Unterseiten noch verfügbar sind.

Außerdem bestehen die meisten WordPress Webseiten aus riesigen Frameworks, die immer geladen werden, egal ob sie verwendet werden oder nicht. Dies sollte bei der WordPress Theme Programmierung, bzw. von der WordPress Agentur im Voraus bedacht werden. Einzelne Module lassen sich meist einfach ausgliedern, wenn diese nicht benötigt werden. Das verbessert nicht nur den Pagespeed sondern macht auch die Arbeit mit WordPress angenehmer.

Gerne analysieren wir Ihre WordPress Webseite und optimieren den Pagespeed Ihrer WordPress Installation. Die Preise hierfür entnehmen Sie bitte unserer aktuellen Preisliste.