Die Vorteile des Genesis Frameworks

WordPress Websites mit dem Genesis Framwork

Das Genesis Framework ist ein sehr schnelles, komfortables und extrem weit verbreitetes WordPress Theme. Genaugenommen handelt es sich um ein Parent Theme, welches die wichtigsten Funktionen von WordPress in kompakter Weise für Nutzer und WordPress Programmierer, bzw. Entwickler zugänglich macht.

Das Grundlayout und die Optik des Parent Themes sind wirklich unansehnlich und wirken auf Neulinge fast dilettantisch. Das ist jedoch völlig beabsichtigt, da das Genesis Framework (Parent) den einzigen Fokus auf Funktionalität legt.

Ganz nach der Devise „Form follows Function“ erhält eine WordPress Website erst durch das Genesis Child Theme ihr ansprechendes Aussehen.

Welche Vorteile bietet das Genesis Framework?

Das Genesis Framework als Basis einer WordPress Website, bietet folgende Vorteile:

Schlanke Codebasis durch das Genesis Framework

Wer schon einmal ein WordPress Theme entwickelt oder zumindest angepasst hat, kennt den Template-Djungle. Unzählige PHP-Dateien, in die man sich zunächst einarbeiten muss. Eine Datei ruft eine andere auf, die wiederum die nächste inkludiert usw. Viele Themes setzen sich aus Dutzenden Fragmenten zusammen, welche bei der Entwicklung ins Child-Theme übertragen und angepasst werden müssen. Das schafft Abhängigkeiten und wird schnell unübersichtlich.

Genesis Child-Themes bestehen aus einigen wenigen Template Dateien und einem Stylesheet. Die Entwicklung und auch die spätere Anpassung des Themes wird somit weniger zeitaufwendig und ist wesentlich einfacher zu warten. Letztendes äußert sich dies in geringeren Instandhaltungskosten.

Mehr Pagespeed mit dem Genesis Framework

Wenn man bereits mit verschiedenen Themes Erfahrung gesammelt hat, kennt man den Overhead an Funktionen/Einstellungen welchen Multipurpose Themes mit sich bringen. Egal ob DIVI, Avada oder andere Bestseller – Es wird einfach viel zu viel Code geladen, was einerseits das WordPress Backend, aber vor allem das Frontend zäh und langsam macht. Für Redakteure und Entwickler ist dies „nur“ frustrierend. Bei Ihren Websitebesuchern führt mangelhafte Performance zum Absprung und schadet somit Ihrem Unternehmen durch Umsatzrückgang bzw. Einbußen bei den Google Rankings.

Schnellere „Time to Market“ dank Genesis Framework

Wer bei der Website Entwicklung mit Genesis arbeitet, erhält sehr schnell vorzeigbare Ergebnisse. Da im Parent Theme bereits sämtliche Funktionalitäten enthalten sind, kann sofort mit der Erstellung des Contents begonnen werden, während sich der Entwickler um das Templating und CSS kümmert.

Genesis bietet  integrierte SEO Funktionen

Die wichtigsten SEO Funktionalitäten – Meta Title, Meta Description und Robots Einstellungen – können beim Genesis Framework direkt im Seitenentwurf eingestellt werden. Genesis macht viele Plugins obsolet – so auch beim Thema SEO.

Wenn Sie sich einmal die Zeit nehmen, den Pagespeed von WordPress Genesis Websites zu messen, werden Sie schnell zu einem eindeutigen Urteil kommen: Bereits ohne Caching Plugin werden durchgehend Spitzenwerte erreicht.

Das Genesis Framework beseitigt den Update-Alptraum

Der Alptraum eines jeden Webmasters: Theme Updates stehen an und die ersten Tests verheißen nichts Gutes. Die Codebasis wurde vom Theme Herausgeber umfangreich angepasst und ganze Sektionen der Website müssen nun überarbeitet werden. Wer eine umfangreiche Website oder gar eine WordPress Multilanguage Website betreibt, kann hier über Wochen oder gar Monate hinweg aufgehalten werden. Für Corporate Websites bedeutet dies Unmengen an Entwicklungskosten, für KMU wird es schlicht unrentabel.

Das Genesis Framework hingegen lässt sich ohne größere Anpassungen updaten. Da im Child Theme ausschließlich mit Hooks gearbeitet wird, müssen die Templates nicht überarbeitet werden, selbst wenn im Genesis Core umfangreiche Anpassungen gemacht wurden. Die Hooks sind aufwärtskompatibel und werden vom Genesis Entwicklerteam auch in zukünftigen Versionen integriert. Wird ein Hook vom Hersteller Studiopress aussortiert („deprecated“), können die Anpassungen im Child Theme auch zu einem späteren Zeitpunkt erst nachgezogen werden.

Wichtig zu wisssen: Hinter Genesis steckt ein Entwicklerteam aus international bekannten WordPress Entwicklern, die teilweise eng mit dem WordPress Hersteller „Automattic“ verbunden sind. Sie können daher sicher sein, dass das Genesis Framework auch in Zukunft die oben beschriebenen Vorteile bieten und sich weiter verbessern wird.

Welche Nachteile hat das Genesis Framework?

Anschaffungskosten – Genesis kostet echtes Geld

Verglichen mit anderen Multipurpose Themes, ist das Genesis Framework recht teuer. So kostet das Framework selbst fast 60,- Euro – Child Themes werden meist gegen 99,- bis 120,- Euro verkauft. Hier ist jedoch von einmaligen Investitionen die Rede. Zukünftige Updates sind inkludiert und verursachen keine weiteren Kosten.

Genesis hat keinen Pagebuilder integriert

Da Genesis auf schlanke Prozesse ohne Overhead setzt, ist auch kein Pagebuilder integriert. Einfache WordPress Websites kommen dank Genesis auch ohne diesen aus. Unternehmenswebsites mit viel statischem Content können jedoch nicht ohne Pagebuilder. Gerade wenn ganze Teams von Redakteuren den Content einpflegen, ist ein einfach zu bedienender Pagebuilder Gold wert. Wenn hingegen für einfache Parallax Effekte bereits Programmierarbeit nötig wird, ist das Konzept zum Scheitern verurteilt. Das Genesis Framework bietet die Grundlage für Seitentypen, Sidebars, Widgets, Menüs, SEO usw. Der Content muss jedoch von jedermann erstellbar und veränderbar sein. Daher empfehlen wir die Integration eines geeigneten Pagebuilders.

Umgewöhnung beim Templating mit dem Genesis Framework

Für WordPress Entwickler bedeutet die Wahl des Genesis Frameworks vor allem Umdenken beim Templating. Genesis Templates folgen einer völlig eigenen Logik und können nicht wie herkömmliche WordPress Themes editiert werden. Zwar kann weiterhin wie gewohnt per CSS im Child Theme gearbeitet werden – die Template Struktur jedoch, lässt sich nur mit PHP Kenntnissen verändern.